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Lieschenheiratet_Brautrundruf

Herzlich Willkommen zum ersten Braut-Rundruf auf Lieschen-heiratet.de!

 

Zuerst ein großer Dank vorweg an alle Bräute, die sich an meinem Aufruf beteilgt haben. Dass der Zuspruch zu dieser Idee – sich mit anderen Bräuten monatlich hier im Blog auszutauschen – so gut ankommen würde, damit hatte ich nicht gerechnet! Und jetzt geht’s los! Lieschen ist ganz aufgeregt! Hui!

 

Scheinwerfer an, beim Braut-Rundruf sind ab sofort mit mir am Start (von links oben im Uhrzeigersinn weiter):

 

Anke – die Marketingberaterin plant seit ihrem Pyjama-Antrag im Februar fleißig ihre Hochzeit und Freie Trauung am 6. Juni 2015 in Mannheim.

 

Marlene – nach 10 Jahre Beziehung folgte die Verlobung im August und geplant ist die kirchliche Trauung für den 29. August 2015 im schönes Deidesheim.

 

Theresa – als Hochzeitsfotografin kennt sie sich bestens aus und plant ein entspanntes Sommerfest am 27. Juni 2015 in Neckarstein.

 

Sarah – dank ihres Jobs als Event-Managerin standen die beiden Wunschlocations für ihre standesamtliche und kirchliche Hochzeit in Celle am 15./16. Mai 2015 sofort fest.

 

Lena – von Hamburg aus plant die Kommunikationsreferentin für den 7./8. August 2015 ihre standesamtliche Trauung in Lüneburg und die kirchliche Hochzeit auf dem Land.

 

Verena – als Architektin ist ihr eine Hochzeit in Hamburg wichtig, geplantes Datum ist auch der 8. August 2015.

 

Kathrin – standesamtlich wird am 4. Dezember in England geheiratet, das große Sommerfest folgt am 15. August 2015 auf dem Land nördlich von Hamburg.

 

Valerie – die Kinderärztin und baldige Mama ihres zweiten Kindes ist bereits seit August 2013 standesamtlich verheiratet, organisiert gerade die große Hochzeit für nächsten Spätsommer/Herbst in der Nähe von Berlin.

 

Vanessa – als Küken hier in dieser Runde und als allererste Braut in ihrem Freundeskreis heiratet sie ihre große Liebe im Rahmen einer Freien Trauung am 29. Mai 2015 mit Blick auf den Rhein.

 

Miriam – ihre Hochzeit plant die Frankfurter Architektin als „totale DIY-Oase“ und für den 30. Mai 2015 in Hessen.

 

BrautRundruf

 

Zum Start des Braut-Rundrufs hat Lieschen drei Fragen gestellt:

 

Seit wann plant ihr eure Hochzeit?

Und ganz ehrlich – wie läuft’s denn so? War Bridezilla schon mal zu Besuch?

Was war denn in Deiner bisherigen Hochzeitsplanung der lustigste/schrägste/merkwürdigste Moment?

 

In den Kommentaren könnt ihr alle gerne eure Antworten hinterlassen und eifrig mit uns diskutieren, hier kommt eine Zusammenfassung, wie es Anke, Marlene, Theresa, Sarah, Lena, Verena, Kathrin, Valerie, Vanessa und Miriram gerade so bei ihrer Hochzeitsplanung ergeht:

 

Die Mädels planen nämlich so gut wie alle seit Tag 1 nach ihrer Verlobung!

 

„Äh, soll ich ehrlich sein? Seit dem Tag nach dem Antrag“, berichtet Kathrin vom Start ihrer Hochzeitsplanung.

 

„Seit unserer Verlobung Mitte Februar planen wir unsere Trauung. Wir wollten uns gerne etwas mehr Zeit nehmen und Liebe ins Detail stecken. Darüber bin ich jetzt ganz froh, denn es ist doch mehr zu tun, als wir uns vorgestellt haben“, sagt Anke.

 

„Ich glaube, ein Hochzeits-Pinnboard bei Pinterest habe ich direkt einen Tag nach dem Antrag erstellt“, schmunzelt Miriam. „Richtig hat die Planung dann mit der Locationssuche aber erst im März diesen Jahres begonnen. 14 Monate vor der Hochzeit und trotzdem waren wir bei ein paar Locations nur auf der Warteliste!“

 

„Von dem Moment an, als das Datum stand, bildeten sich auf meiner Stirn die ersten Fragezeichen“, erinnert sich Vanessa. „Hat man doch als Mädchen immer schon eine Vorstellung im Kopf, wie der große Tag im Leben einmal aussehen soll: Prinzessinnen-Kleid und Prinzessinnen-Schloss und am besten alles in Lila und mit viel Glitzer, bis dann plötzlich das böse Erwachen kommt. Kann ich mir ein Prinzessinnen-Kleid überhaupt leisten? Gibt es eigentlich ein Prinzessinnen-Schloss in unserer Umgebung? Von Lila und Glitzer ist der Herr des Hauses wahrscheinlich auch nicht so begeistert. Also haben wir uns zusammen gesetzt und erstmal grob unsere gemeinsamen Vorstellungen gesammelt, ein ungefähres Budget festgelegt und überlegt, wen wir an unserem Tag bei uns haben wollen. Das Schloss und Glitzer wurden dann erstmal von meiner Wunschliste verbannt. Als nächstes habe ich mich hingesetzt und Mr. Suchmaschine befragt, was es denn zu dem Thema Hochzeit alles so zu finden gibt – und war ein wenig erschlagen von der Auswahl. Ich hab mich gefragt: ‚Was zum Teufel ist eine Candy Bar? Muss meine Hochzeit denn jetzt auch Vintage sein? Und seit wann ist dieses DIY so angesagt?‘ Wir haben uns auf das Wesentliche beschränkt und sind zuerst auf Locationsuche gegangen.“

 

Während bei einigen eine klare Vorstellung schon im Kopf fest stand, buchten die anderen als erstes gezielt ihre wichtigsten Dienstleister.

 

„Also gleich nach dem Antrag (freitags) ging’s los (sonntags) und zwar mit der Anfrage an eine befreundete Hochzeitsfotografin, ob sie Zeit und Lust hat unsere Hochzeit zu fotografieren. Ja, hat sie. Punkt eins: check!“, berichtet Verena.

 

„Unser Fokus lag zunächst auf dem Suchen und Finden der großen Top-3: Location, Fotograf und DJ“, sagt Lena. „Das hat mit langem Vorlauf auch wunderbar und relativ entspannt geklappt.“

 

„Ich bin etwas überrascht, wieviele Locations schon ausgebucht sind für den ganzen Sommer und wieviele davon so ganz klassische „Hochzeitspakete“ anbieten – was wir ja nicht unbedingt wollen, wir wollen ja mehr DIY-Style feiern“, meint Valerie.

 

„Die beiden Wunschlocations standen eigentlich schon immer fest“, erzählt Sarah. „Wir haben Besichtigungstermine gemacht und auch ganz schnell das vertragliche geregelt.“

 

„All meine Ideen, Vorstellungen und Bilder in meinem Kopfkino standen schon eine Weile in den Startlöchern und konnte daher sehr schnell zu Papier bzw. Pinterest, Excel, Notizen und das dann wiederum alles in einen Ordner gebracht werden. Sebastian und ich waren letztes Jahr bei so einigen Hochzeiten dabei und konnte uns eine ungefähre Vorstellung davon machen, was wir gerne bei unserer Hochzeit hätten und was nicht. Das hilft uns sehr, da wir die nicht ausbleibenden Diskussionen bereits hinter uns haben und eine gemeinsame Phantasie unserer Hochzeit entwickeln konnten“, sagt Marlene.

 

Hochzeitsplanung ist einfach total aufregend, da darf Bridezilla auch mal vorbei schauen, oder was meint ihr, Mädels?

 

„Frage mich, was ich davor gemacht habe? Könnte mich locker jeden Tag mit nichts anderem als mit der Auswahl von Blumen, Farbmustern und Wimpelketten beschäftigen. Wenn da nicht noch mein eigentlicher Job wäre… Bridezilla – öh, ja einmal kurz – nach der ersten spontanen und wie sich im Nachhinein herausstellen sollte blauäugigen Brautkleidanprobe – da war ich mal kurz leicht überfordert mit der Situation. In meiner Phantasie sah ich mich nämlich Champagner schlürfend und freudestrahlend in einem Traumkleid nach dem anderen aus der Umkleide herausspazieren, stattdessen konfrontierte mich das Neonlicht in der komplett verspiegelten Kabine auf unschöne Weise mit der nackten Wahrheit – meiner fleischfarbenen Unterwäsche und einem Hautton, der irgendwo zwischen rohem Teig und Gelbwurst liegt und dementsprechend sensationell mit der Farbe Weiß korrespondiert. Nächstes Mal geht’s vorher entweder in den Urlaub oder zum Spraytan… wobei, könnte das abfärben?“, berichtet Kathrin – ha, genau so ist es, wie wahr, wie wahr!

 

 „…joaa, dann gibt es da noch die Sache mit dem Konfetti… mit viel Liebe von mir (und nicht ganz so viel Liebe von meiner Schwester) in feinster Handarbeit STUNDENLANG ausgestanzt… es gab halt keine schöne Mischung in Blautönen. Sonst läuft es aber gut! …ich freu mich auf den PomPom-Marathon“, lacht Miriam.

 

„Ich hatte so gehofft, dass ich die entspannteste Braut ever sein werde, aber  leider erwische ich mich tatsächlich in einigen Situationen, in denen mir das Monsterchenköstum gut passt. Eine Freundin von uns designt zum Beispiel unsere Einladungskarten. Sie steckt viel Liebe und Zeit hinein und versorgt uns mit schönen Ideen. Nach einigem Hin und Her stand das Design fest, ich war aber mit den Farben noch nicht ganz glücklich. Da ich sehr perfektionistisch bin, bekommt meine liebe Freundin dies ab und an zu spüren. Da ist mir die Farbnuance nicht pastellig genug, hier hätte ich es gern mehr seitlich gerückt. Vögelchen fand ich am Anfang gut, jetzt doch lieber die Flora nicht nur auf dem Tisch sondern auch auf den Karten. Ja, ich muss leider schweren Herzens zugeben: Ich bin an manchem Tagen Bridezilla und insgeheim glaube ich, dass es ein wenig dazugehört“, sagt Marlene. Ihr Verlobter war im Nachinein sehr dankbar, dass sie zu Beginn der Planung und bei der Locationsuche ordentlich Gas gab, nämlich in dem Moment, als er merkte, dass schon fast alles ausgebucht war. „Also Bridezilla zu sein, lohnt sich ab und zu schon oder was meint ihr?“

 

„Einmal? Uiii, sicherlich schon einige Male. Klappt es mit der Location? Kirche? Hat das Standesamt wirklich den Termin vorgemerkt? Save the Date-Karten, ja oder nein? Mein Herzensmann muss da schon viel aushalten!“, erzählt Sarah.

 

„Wir legen auch immer wieder ‚Planungspausen‘ ein und schieben das Thema Hochzeit mal für eine Woche beiseite“, berichtet Anke. „Aber wie bei jeder Hochzeitsvorbereitung, hatten auch wir einige Sorgen vor ab: Wie bringen wir unsere Pinterest-Traumhochzeit mit unserem Budget zusammen? Wie machen wir unsere sehr unterschiedlichen Hochzeitsgäste allesamt glücklich? Und muss ich mein Brautkleid jetzt aus den USA importieren? Bis jetzt haben wir alle Hürden dann doch noch meistern können.“

 

Und als Hochzeitsfotografin ist es auch nicht einfacher: „Bis jetzt war Bridezilla noch nicht zu Besuch, allerdings entwickelt man sich doch ein bisschen zum Kontrollfreak, wenn man schon so viele Hochzeiten gesehen hat“, berichtet Theresa schmunzelnd.

 

Und diese besonderen Momente, bei denen man manchmal gar nicht weiß, ob man jetzt laut lachen oder weinen soll – nicht wahr?

 

„Der lustigste Moment war definitiv der Anruf von Oma Charlotte, nachdem wir unsere Save-the-Date Karten verschickt hatten. ‚Hallo ihr Lieben! Danke für die Einladung zu eurer Hochzeit, aber auf der Karte steht doch gar nicht drauf wo wir hinmüssen und wann das überhaupt anfängt?!‘ Als wir das Missverständnis dann aufgeklärt hatten, konnte auch Oma Charlotte drüber lachen!“, sagt Vanessa.

 

„Sicherlich ein schräger Moment war mein Brautkleidkauf. Ich war schon wochenlang verzweifelt. Mein Traumkleid war eigentlich von BHLDN, einer Kleidermarke aus den USA – in Deutschland nicht vertreten. Ich wollte keinen Glitzer, kein Satin, keinen Cake-Topper-Look. Doch in den Schaufenstern der großen Brautkleidläden war gerade das sehr präsent. Gab es in Deutschland überhaupt ein Kleid für mich? Glücklicherweise wendete sich das Blatt: Über einen Hochzeitsblog stieß ich auf eine kleine Brautkleid-Boutique in Bruchsal mit zauberhaften Kleidern im Vintage-Stil. Und da der Laden vor dem Umbau stand, waren einige Roben sogar im Sale. Reduziertes Traumkleid in Aussicht? Yes, please! Gleich am Wochenende bin ich spontan mit den Eltern im Gepäck zum Laden gefahren – und zwar richtig arg erkältet mit krächzender Stimme (Die Worte meiner Mutter: ‚Natürlich fahren wir da hin. Jetzt schmeiß dir eine Aspirin ein und los geht’s!‘). Ein Glück, dass ich durchgehalten habe und gutes Make-up zu Hause hatte. Die Kleider von Anna Kara, Kisui und Küss die Braut waren allesamt toll. Und zwei Stunden später, nach meinem ersten Brautladenbesuch überhaupt, hatte ich mein Traumkleid gefunden und fühlte mich, auch ganz ohne Glitzer, wie eine Prinzessin – also eine sehr kranke Prinzessin, die danach erstmal fünf Stunden Nickerchen machen musste. Was tut man nicht alles, für ‚das‘ Brautkleid?“, berichtet Anke.

 

„Der schrägste Moment bisher war tatsächlich mittwochs morgens um 8 in Flur 6 des Untergeschosses des Bezirksamtes zu sitzen, Abteilung Heiratsangelegenheiten, der trotz der terracottafarbenen Wände und großformatigen Tulpen-Drucke einer der unromantischsten Orte der Stadt sein dürfte“, erinnert sich Verena.

 

„Wenn wir in unserem Wohnzimmer aus Spaß das Einlaufen spielen und den Hochzeitsmarsch dabei summen, geht es immer in die Titelmusik von Star Wars – Krieg der Sterne über“, erzählt Marlene. Hach, ein Brautpaar ganz nach Lieschens Star Wars-Geschmack, hihi.

 

„Der denkwürdigste Moment war dieses Wochenende, als wir nach langem Suchen und vielen Zweifeln endlich die Location gefunden haben, die zu uns passt und wir über das Gelände laufen und um die Ecke biegen in den Rosengarten und ich (bin ja auch noch schwanger!) anfangen muss zu heulen vor lauter Erleichterung. Wo soll das noch hinführen?“ fragt sich Valerie. 

 

„Bin mit meinem Herzensmann vor ca. 2 Wochen in einem ziemlich großen Kaufhaus gewesen, dort gab es auch eine Brautkleiderabteilung. Ich habe gesagt, dass wir ja mal gucken können, wie so unser Geschmack in Sachen Kleider wäre – keine Angst, nur gucken und nicht vor seinen Augen anziehen!“, erinnert sich Sarah. „Es waren drei Mädelsgruppen in der Abteilung und die haben Kleider probiert, ohne Mann, ganz klassisch. Alle haben geguckt wie ein Auto, als ich mit meinem reinspazierte.“

 

„Der seltsamste Moment bei der Hochzeitsplanung war bis jetzt der Kauf meines Brautkleides. Jaaa ich habe es schon, MEIN Kleid! Für mich war es wirklich merkwürdig mich selbst in einem Brautkleid zu sehen, sehe ich doch jedes Wochenende andere Frauen in den tollsten Kleidern. In einem klassischen Brautkleid kam ich mir fremd vor. Aber da ich die Besitzerin des Brautmodensalons durch meine Arbeit gut kenne, zauberte sie noch ein ganz besonderes Kleid aus dem Ärmel mit dem Kommentar ‚als ich es ausgepackt habe, habe ich sofort an dich gedacht‘, tja und das war’s dann Liebe auf den ersten Blick“, sagt Theresa.

 

„Auch der hat etwas mit dem Kleid zu tun, aber dem für die standesamtliche Hochzeit im Dezember. Das wollte ich nämlich, stolz und doof wie Bolle zugleich, ruckizucki nach dem Kauf mit dem Fahrrad nach Hause schaffen. Was man hat, hat man, nicht? Ähm, keine gute Idee! Merke: ein Kleidersack und Mountainbike-Fahrradlenker vertragen sich nicht und führen mitunter zu üblen Stürzen und aufgeschürften Knien. Not good! Jetzt heißt es 6 Wochen lang fleißig Bepanthen aufs Knie schmieren, damit am 4.12. kein verschrammtes Knie mehr unter dem zum Glück unverschont gebliebenen Etuikleid hervorlugt…“, erinnert sich Kathrin.

 

Ach, herrlich, oder? Meinen allerherzlichsten Dank, meine lieben Braut-Rundruf-Bräute!

 

Und wie geht es euch so, liebe Bräute? Erzählt doch mal!

 

Liebe Grüße vom Lieschen

 

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