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So ungefähr zwei Monate vor dem Hochzeitstermin, da fängt es bei Trauzeugen und Gästen meistens an zu kribbeln. Sollen wir nicht noch schnell? Können wir noch? Kaufen wir? Machen wir? Die besten Ideen kommen ja bekanntlich immer kurz vor Schluss! Gerade was das Thema Gästebuch und Foto-Aktionen angeht! Und deshalb habe ich euch heute fünf Ideen zusammen gestellt, wie ihr während der Hochzeit mit einfach machbaren Ideen punkten könnt:

 

1. Einwegkameras – in hübsch!

Der schöne Hochzeitsklassiker: auf jedem Tisch steht eine Einwegkamera, die von den Gästen während des Essens und der Party verwendet werden darf. Aber Achtung, die Bildqualität und (je nach Alkoholkonsum auch die Knipsqualität eurer Gäste, hehe…) ist natürlich nicht mit einem Profi-Fotografen zu vergleichen. Die Einwegkameras dienen als nettes Zusatzprogramm – und den Blitz einfach immer anlassen! Wer online solche Kameras bestellen will, findet einen Großteil eher im solala-Design, was da hilft: Blanko-Einwegkameras in Weiß! Mein Tipp, schaut mal hier: Laura hat diese zu ihrer Hochzeit mit buntem Washitape augehübscht und in ihrem Wedding Wednesday dokumentiert.

 

2.  Instax-Bilder als Gästebuchpinnwand

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Seit Alper während des Katalogshootings für noni mit seiner Instax-Kamera diese wundervollen Bilder (s.o.) gemacht hat, habe ich mein Herz wieder einmal an Polaroid-Bilder verloren! Also gleich die nächste Idee für ein alternatives Gästebuch: mit einer Instax Sofortbildkamerawährend der Hochzeitsfeier Bilder der Gäste machen und mit farblich passendem Masking-Tapean einer Wand im Saal befestigen. Auch hier kann man natürlich mit lustigen Photo Props wie Sonnenbrillen, Hüten, Federboas oder Schnubbis sowie Schildern spaßige Fotos kreieren. Die sollten dann aber beim ersten Foto sitzen, die Instax-Bilder sind leider keine günstige Angelegenheit. Wer sich lieber eine kleinere Kamera-Variante in bunten Farben zulegen möchte, findet auch diverse Instax Minis bei Amazon (Rosaaaaaaa!). Diese Idee macht sich besonders gut, wenn es keine Photo Booth oder ähnliches gibt.

 

3. Smartphone + Polaroid Fotodrucker=  Foto-Aktion

Auf der Hochzeit von Fräulein A. in P. haben wir Trauzeugen mit einem Samsung-Smartphone (mehr dazu gleich) und einem Mini-Drucker von Polaroid eine kleine Geheimaktion geplant. Und zwar haben wir im Vorfeld diverse Sprüche auf DIN A4 ausgedruckt wie „Happy Hochzeitsnacht!“, „1 A Hochzeitstanz“, „Viel Spaß im Honeymoon!“. Während das Brautpaar mit dem Fotografen beim Paarshooting unterwegs war, haben wir dann alle Gäste in Gruppen mit den Schildern fotografiert. Während des Buffets lief dann heimlich, still und leise der Drucker heiß in der Ecke – und wurde zwischenzeitlich fast von der Braut entdeckt, heieiei. Wir hatten auch noch ein kleines Geschenkeköfferchen mit zwei Piccolöchen Sekt und ganz viel Schoki vorbereitet und in Seidepapier hineingelegt, dazu kamen dann die Bilder oben auf. Und während die letzten Gäste mit dem Brautpaar bei entspannter Musik morgens um halb fünf auf der Tanzfläche um das Lagerfeuer (ostwestfälisch für gaaaaaanz viele Teelichter in der Mitte) saßen, bekamen die beiden das Köfferchen überreicht. Die Braut war zu Tränen gerührt – und beide hatten die allerallerersten Bilder ihrer Hochzeit in der Hand! Achtung bitte, unser Modell des Polaroid-Druckers funktionierte leider nicht mit dem iPhone, also bei Technik immer vorher einen kurzen Testlauf machen (und nicht wie Lieschen am Abend vorher um halb eins…höm).

 

4. lirdy.com für ein Live-Fotoalbum und zum Bildersammeln und Teilen

In Zeiten von Laptops und Beamers bietet es sich aber auch an ein Live-Fotoalbum zu kreieren – oder einfach ein iPad dabei zu haben, auf dem die Gäste sofort Bilder anschauen können. Wie das am einfachsten funktioniert? Es gibt da einen neuen Foto-Sharing-Dienst, der genau das anbietet. Und noch viel mehr! Mit lirdy kann die komplette Hochzeitsgesellschaft ihre Bilder während der Feier – und natürlich auch noch danach – in einen gemeinsamen Album hochladen und ansehen.

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Über einen individuellen QR-Code oder die lirdy-ID, die hinter jedem Album steht, kann das Brautpaar seine Gäste zum Album einladen – perfekt, um beides beispielsweise auf Einladungen oder Tischkarten anzudrucken und auf kleinen Kärtchen zu verteilen. Großer Pluspunkt: Dabei können nur die eingeladenen Personen auf das private Album zugreifen und nach deutschem Urheberrecht bleiben dabei auch alle Bildrechte beim jeweiligen Urheber. Erleichtert auch ungemein die spätere Suche nach den Hochzeitsbildern von Freunden – und entlastet Trauzeugen! Denn wer hatte noch mal das coole Gruppenfoto von der Studitruppe gemacht? Und der lustige Schnappschuss mit dem iPhone an der Bar mit den Mädels?

 

Wie das mit Smartphone, aber auch mit Oma Ernas Digikipse funktioniert, erklärt dieser kurze Film am besten:

Für das Live-Erlebnis geht ihr einfach in das Album, dort auf QR-Code im rechten Menü und dann auf das Foto klicken, dann vergrößert sich das Album zur Diashow. Man muss dann den Laptop an einen Beamer anschließen und kann live die Fotos verfolgen. Super, oder?

 

5. Professionelle oder selbst gemachte Photo Booth

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Profi-Fotograf mit Photo Booth beauftragt? Perfekt! Oder einen talentierter Fotofan mit guter Kamera und Stativ in der Hochzeitsgesellschaft? Geht auch! Auf Lieschen und Herrn Richtigs Hochzeit haben wir uns kurzerhand einen schönen Hintergrund gesucht (sprich Holzwand eines Schuppens), eine Girlande aufgehängt, zwei Stühle mit Props dazugestellt, die Kamera auf ein Stativ gestellt und dann ging das fröhliche Geknipse während des Kaffeetrinkens los. Lieschens Bruder hat dabei alles vorbereitet und die „Aufsicht“ gehabt, um mit dem Fernauslöser die Gäste zu fotografieren. Super Sache! Gerade weil wir die Aktion auf ca. 2 Stunden begrenzt hatten, war das eine schöne Beschäftigung für unsere Gäste, während wir kurz zum Paarshooting davongeschlichen waren.

 

Na, auch was für euch dabei?

 

Liebe Grüße vom Lieschen

 

 

 

 

Bild: Privat, Lirdy, Katja Heil Fotografie

 

Kurzer Hinweis: Alle Links zu Amazon sind Affiliate-Links und dieser Artikel ist in freundlicher Zusammenarbeit mit lirdy.com entstanden – die passenden Ideen und persönlichen Tipps stammen natürlich von mir. Mehr zur transparenten Zusammenarbeit mit Marken erfahrt ihr im Blogger Relations Kodex.

 

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