Trends und Rituale für die Freie Trauung

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Freie Trauungen mit schönen Ritualen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit – denn sie bieten sowohl von der räumlichen als auch inhaltlichen Gestaltung den größten Spielraum. Neben bekannten Aktionen finden sich einige neue Ideen, wie sich die Freie Trauung individuell und kreativ gestalten lässt. Hier kommen zehn zeitgemäße Beispiele und hilfreiche Tipps für eure Hochzeitszeremonie.

Mademoiselle-Florence_Ringtausch_4Wunschband

Die Eheringe werden an einem Band durch die Reihen der Gäste gegeben. Dabei können die Gäste die Ringe einen kurzen Moment in der Hand halten und einen guten Wunsch mit auf den Weg geben.

Tipp: Achtet auf die Personenzahl! Diese Aktion ist ideal für eine kleine Gästezahl. Bei großen Gesellschaften dauert es entsprechend lange bis die Ringe vorn beim Brautpaar ankommen – dabei hilft idealerweise musikalische Untermalung.

Für dieses Ritual entschieden sich auch Jenny und Koki: Die beiden gaben sich im vergangenen Sommer ihr Ja-Wort und ließen ihre Eheringe im Rahmen ihrer Zeremonie an einem Band durch die Reihen ihrer Gäste wandern. Hochzeitsfotografin Mademoiselle Florence dokumentierte ihren unvergesslichen Tag:

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Lebensbaum / Wunschbaum

Im Rahmen der Hochzeitszeremonie pflanzen Braut und Bräutigam symbolisch einen Lebensbaum ein. In der Wunschbaum-Variante hängen im Anschluss alle Gäste ihre guten Wünsche an die Zweige.

Tipp: Eignet sich am besten für Paare mit eigenem Garten! Am Tag der Hochzeit reicht ein hübscher Blumenkübel aus.

 

Trauversprechen

Ein besonders schönes Ritual im Rahmen von Freien Trauungen ist das persönliche Trauversprechen.

Tipp: Scheut euch nicht, euch vor Familie und Freunden eure Liebe zu erklären. Dieser emotionale Moment bleibt einfach unvergesslich!

 

Traukreis

Alle Gäste bilden während des Ja-Wortes einen Kreis um das Brautpaar.

Tipp: Achtet auf genügend Fläche für alle Gäste und auf den Zeitpunkt dieser Gästeaktionen, hier herrscht große Dynamik!

 

Traukerze

Ein Klassiker: Gemeinsam zündet das Brautpaar eine Traukerze an, die nach der Hochzeit am Hochzeitstag an den großen Tag erinnern soll.

Tipp: Hier lassen sich die Gäste oder besondere Personen schön mit einbinden, in dem sie das Kerzenfeuer hereintragen oder weitergeben. Sieht in dunklen Räumen oder bei Winterhochzeiten am schönsten aus. Daneben lassen sich Traukerzen wunderbar individualisieren.

 

Sandritual

Und noch ein beliebter Klassiker: Das Paar schüttet zeitgleich zweifarbigen Sand in ein Gefäß – als Symbol ihrer neuen Einigkeit.

Tipp: Verleiht diesem Ritual eine individuelle Note mit Sand eures Lieblingsstrandes, einem außergewöhnlichem Gefäß oder passenden Farben.

 

Hochzeitsband

Oder auch als „Handfasting“ bekannt: Während der Zeremonie wickelt der Trauredner ein Band um die beiden Hände des Brautpaares.

Tipp: Dieses Band können auch eure Gäste aus kleineren Bändern zusammenknoten. Oder ihr verwendet ein altes Familienerbstück oder Spitze aus dem Brautkleid.

 

Schatzkiste

Während der Zeremonie packt das Brautpaar eine Schatzkiste – verpackt mit individuellen Erinnerungen, kleinen Geschenken oder guten Wünschen der Gäste. Gemeinsam versiegeln Braut und Bräutigam die Kiste, um sie nach einer definierten Zeitspanne zusammen wieder zu öffnen.

Tipp: Statt der Schatzkiste kann es auch eine Weinkiste sein, die das Paar am ersten Hochzeitstag gemeinsam trinkt und in Erinnerungen schwelgt.

 

Individuelles Andenken

Dabei integrieren Braut und Brautpaar eine ganz persönliche Idee in ihre Zeremonie. Ihr esst jeden Morgen gemeinsam ein Nutella-Toast? Ihr lerntet euch bei einem Gin Tonic kennen? Ihr spielt für euer Leben gern Jenga? Dann sollte dies als spielerisches Element nicht in eurer Trauung fehlen.

Tipp: Sprecht am besten mit euren Freien Redner oder Theologen ab, zu welchem Zeitpunkt eurer Zeremonie dies passend ist.

 

Gute Wünsche

Luftballons, Seifenblasen, Wedding Wands, Konfetti – zum Ende der Zeremonie können eure Gäste ihre Freude und guten Wünsche für das Brautpaar in vielen Formen ausdrücken.

Tipp: Diese Aktionen organisieren meistens Trauzeugen und Familie, lasst euch doch einfach überraschen!

 

Und der vielleicht wichtigste Tipp zum Schluss: Arbeitet bei der Planung eurer Hochzeitszeremonie keine lange Liste ab, sondern entscheidet euch für Rituale und Aktionen, die individuell zu euch passen! Jede Idee lässt sich dabei modern-cool oder vintage-verspielt umsetzen, ganz wie ihr es möchtet.

Euer Trauredner steht euch daneben natürlich auch mit Profi-Rat zur Seite und kann euch Tipps zur zeitlichen Einbindung und Ideen zur Anpassung geben.

Liebe Grüße vom Lieschen

 

PS: Und was natürlich jede Trauung, ob frei oder kirchlich, besonders schön macht: Live-Musik!

 

 

Bilder: Mademoiselle Florence

 

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Kommentare (2)

  1. Bei der kirchlichen Trauung werden die wilden Nächte wieder verjungfert…

    Elmar Kupke

  2. Sehr schöne Inspirationen für eine freie Trauung dabei :)

    Bei unserer eigenen Trauung durfte das „Handfasting“ als irischer Brauch nicht fehlen – dies war eine Überraschung von der Trauzeugin meine Frau ;)

    Auch die eigenen kreativen Traurituale finde ich immer sehr toll, was Brautpaare sich zusammen mit ihren Redner(innen) überlegen :)

    Liebe Grüße

    Mattes

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