Als Braut musst Du gemeinsam mit Deinem Bräutigam in der ersten Phase eurer Hochzeitsplanung viele wichtige Entscheidungen treffen – unter anderem auch, wen ihr als Gäste zu eurer Hochzeit einladen wollt. Erfahre, wie Du eure Gästeliste optimal planst und warum diese so wichtig ist.

Familie und Freunde einladen

Eine moderne Gästeliste setzt sich normalerweisel aus der Kernfamilie und den nächsten Verwandten sowie den Freunden des Brautpaares zusammen. Doch da geht es gleich schon los mit den Fragen!

Müssen wir tatsächlich Tante Else einladen, wo man sich doch persönlich seit über 10 Jahren nicht mehr gesehen und gesprochen hat? Was ist mit der alten Schulfreundin, die vor fünf Jahren zu ihrer Hochzeit eingeladen hat, nun der Kontakt aber komplett eingeschlafen ist? Und zählen die neuen Nachbarn noch zur guten Bekanntschaft oder schon zu den Freunden?

Hier solltet ihr euch zu zweit in Ruhe Zeit nehmen, um alle Namen aufzuschreiben, die ihr euch als Hochzeitsgäste wünscht und dabei haben wollt.

Ein Hinweis: Sollten eure Eltern einen Großteil der Hochzeitskosten für euch übernehmen, dann erwarten sie häufig auch ein gewisses Mitspracherecht bei der Gästeliste. Mein Tipp: Erkundigt euch so oder so bei euren Eltern, wen sie auf eurer Hochzeit erwarten und besprecht dann die realistische Machbarkeit.

 

Umfang der Gästeliste klären

Was ihr auch unbedingt vorab klären müsst: euer Budget! So kalkuliert ihr am Besten mit einem Betrag von mindestens 150 Euro pro Gast an eurem Hochzeitstag und für die Hochzeitskosten, wie es Hochzeitsplanerin Anna Gandt beschreibt. Bei 100 Gästen liegt das Budget dann schon bei 15.000 Euro, wenn ihr euch gewisse Extras wünscht, steigt die Pauschale schnell auf 200-300 Euro pro Gast. Beachtet, dass andere Kosten für eure Ausstattung, Dekoration u.a. noch hinzu kommen!

Legt also vorab fest, was ihr insgesamt für eure Hochzeit ausgeben möchtet. Laut einer Studie der Kartenmacherei liegt das durchschnittliche Hochzeitsbudget bei 12.000 Euro. Für Hochzeiten im „Pinterest-Look“ solltet ihr mit einem Budget ab 20.000 Euro rechnen.

Der Umfang der Gästeliste bestimmt zudem auch die Möglichkeiten bei eurer Locationssuche. Eine kleine Gesellschaft kann in einem großen Saal schnell verloren wirken. Einige Locationbetreiber geben eine Mindestgästeanzahl für beliebte Sommertermine vor. Und andere Locations haben wiederum nicht genug Raum für 100 Gäste. Die Gästeanzahl zuvor zu wissen, ist daher für alle Beteiligten total wichtig!

 

Einladen mit System

Gleich in der ersten Phase eurer Hochzeitsplanung die Gästeliste festzumachen, gibt euch einen klaren Fokus. Aber keine Sorge! Wenn ihr mit System eure Gästeliste strukturiert, könnt ihr trotzdem noch variabel bleiben und bei Absagen oder im Krankheitsfall Personen nachträglich einladen.

Mein Tipp: Auch bei einer großen Hochzeitsgesellschaft und mit einem kleineren Pro-Kopf-Budget könnt ihr eine wunderbare Hochzeit feiern. Überlegt bei eurem Hochzeitskonzept dann im Detail, was euch wichtig ist. Bestimmte Elemente des Hochzeitstages besonders hervorzuheben oder wegzulassen, ist völlig in Ordnung! Ihr müsst keine Erwartungen erfüllen, sondern bitte ein Fest genau nach euren Vorstellungen feiern.

 

Bild: Katelyn MacMillan / unsplash.com

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